Erzeugnisse Tierproduktion
Rinder: Marktbericht
(Aktualisierung: wöchentlich)

 

02.02.12

Autor:

Gerlinde Krug-Lehmann, LLH - Marktinformation, gerlinde.krug-lehmann@llh.hessen.de


Stabile bis festere Kurse für Rindfleisch


Ein begrenztes Angebot an Schlachtrindern sorgt für behauptete bis feste Kurse. Bei der

gemeinsame Preisfeststellung Geschlachtetnotierung Rinder der Länder Baden-Württemberg,

Hessen und Rheinland-Pfalz zogen die Kurse in der 4. Kalenderwoche an.



Rindfleischmarkt

------------------------------



Bei knappem Angebot und reger Nachfrage entsteht ein Wettbewerb um die schlachtreifen Tiere.

Schlachtunternehmen müssen tiefer in die Taschen greifen. Die Erzeugerpreise festigten sich

europaweit. Ursache für diese Entwicklung ist das kleinere Angebot, da viele Betriebe in Europa

deutlich weniger Tiere aufgestallt werden. Zudem ordern Länder wie die Türkei und Russland

größere Mengen. Die negative Eurokursentwicklung beflügelt die Drittlandsexporte weiter.



Nutzkälber

--------------------



Die Bereitschaft der Mäster Nutzkälber einzustallen ist angesichts der steigenden Kosten für

Futter und Energie derzeit nicht übermäßig groß. Das mangelnde Kaufinteresse drückt auf die

Kurse. Nur typbetonte kräftige Tiere können ohne Preisabschläge vermarktet werden.



Tendenz

-------------

Schlachtrinder: In der aktuellen Woche rechnen die meisten Marktbeteiligten mit festen Kursen.



Kälber: Da auch teilweise in anderen EU-Ländern Nutzkälberkurse fielen, gehen die

Marktteilnehmer in Hessen weiterhin von Preisdruck aus.


Aktualisiert am Donnerstag, 2. Februar 2012

Übersicht

 

Seitenanfang